Die Impressionen beschreiben die verschiedenen Erfahrungen, welche die Studierenden während der zwei Besuche in St. Paul gesammelt haben. Zum einen während dem Workshop in der Gemeinde und zum anderen während der Abschlusspräsentationen im Rathaus von St. Paul.
Workshop der Studierenden in St. Paul
Der Workshop in St. Paul im Lavanttal fand vom 7. Bis 10. Oktober 2026 statt. Die Studierenden erforschten dabei die verschiedenen Facetten des Lebens und des Raums in St. Paul.
Am ersten Tag, direkt nach der Ankunft, wurde ein Treffen mit dem Wirtschaftsdirektor des Stifts St. Paul arrangiert. Dieses beinhaltete eine Tour durch das Stift und eine anschließende Präsentation über die langfristige Ausrichtung des Stifts. Anschließend machten sich die Studierenden auf den Weg zum Rathaus, wo sie vom örtlichen Raumplaner, Günter Reissner von der Interplan ZT Gmbh, einen Input zum Thema „Raumplanung in St. Paul“ erhalten haben. Das Ende des Programms für den Tag stellte die Begrüßung durch Bürgermeister Salzmann dar.
Der zweite Tag startete mit einem weiteren Input, diesmal zum Thema „Regionalplanung“, durch Johannes Gastrager, vom Regionalmanagement Lavanttal. Anschließend haben sich Studierende mit der Reflexion und ersten Erkenntnissen beschäftigt. Das Resultat war eine vorläufige Gemeindeanalyse. Nach einer kurzen Pause ging es dann zum Betriebsgebiet des NCA, wo der Geschäftsführer den Studierenden eine Tour vom Unternehmen gegeben hat. Um 18 Uhr endete dann das Programm mit einem gemeinsamen Abendessen im Gasthaus Poppmeier.
Wie auch am Tag davor, begann das Programm erneut mit einem Input, diesmal zum Thema „Energie und Klima“, welcher von Stephan Stückler vom KEM-KLAR! und Energieparadies Lavanttal vorgetragen wurde. Im Anschluss daran wurden die Studierenden gebeten, ihre vorläufigen Gemeindeanalysen zu präsentieren. Als dritten Programmpunkt des Tages hatten Studierende die Chance, Daten für ihre finale Bestandsanalysen zu erheben. Dafür wurden unter anderem Menschen befragt, Straßenzählungen unternommen und vieles mehr. Zuletzt wurden um 16 Uhr der Bürgermeister und ein Gemeinderat zu wichtigen Themen befragt und es wurde rege diskutiert.
Der Tag der Abreise beinhaltete keine fixierten Programmpunkte, da die Studierenden mehr Zeit erhalten haben, weitere Erhebungen durchzuführen.
Abschlusspräsentation in der Gemeinde
Am 28. Jänner machten sich das Betreuer*innen-Team und die Studierenden erneut auf den Weg nach St. Paul um ihre Abschlusspräsentationen abzuhalten. In diesen haben Sie die vorläufigen Ergebnisse Ihrer Arbeit dem Bürgermeister und der Bevölkerung vorgestellt.
Das Programm begann mit einer herzlichen Begrüßung seitens des Bürgermeisters um 18 Uhr. Anschließend wurde die bereits vollständig abgeschlossene Bestandsanalyse von Fabian Gneist und Laurin Vergeiner präsentiert. In dieser wurden die durch die verschiedenen Gruppen erarbeiteten Analysethemen in verkürzter Form der Bevölkerung näher gebracht.
Um 18:30 Uhr, war es endlich soweit und die Studierenden konnten ihre Leitprojekte der Gemeinde präsentieren. Dabei hatte jede Gruppe eigene Themenschwerpunkte gewählt und ausgearbeitet.
Nach einer Stunde des Präsentierens, war es Zeit, die Stimmen aus der Bevölkerung in der Diskussionsrunde anzuhören. Menschen aus allen Schichten der Gemeinde und Region stellten relevante Fragen zu den vorgestellten Leitprojekten und Maßnahmen. Je eine Person aus jeder Gruppe stand vorne um die Fragen bestmöglich zu beantworten. Es fand ein reger und bereichernder Austausch statt.
Zuletzt konnte auch ein Ausklang nicht fehlen. Es wurde in gemütlicher Atmosphäre zusammen gegessen, getrunken und natürlich gesprochen.